Was kann man mit alten Batterien machen, warum manche Versorger Zeit verkaufen sowie Janas und Jérômes IAA-Boykott.

 

Der Bayerische Rundfunk berichtet über eine praktische Anwendung von ausgedienten Elektroautobatterien. In einer Wohnanlage im Kempten speichern sechs alte Renault Kangoo Z.E.-Batterien den Solarstrom vom Dach der Wohnhäuser. Der Speicher kommt etwa auf eine Kapazität von 100 Kilowattstunden. An dem von der Europäischen Union geförderten Projekt sind Renault und die Allgäuer Überlandwerke beteiligt. Neben Kempten stehen weitere Versuchsanlagen in Aachen, in Paris, in der italienischen Stadt Terni und der britischen Stadt Gateshead. Wenn der Versuch erfolgreich ist, können ausgediente Elektroautobatterien zu einem wichtigen Baustein für die Energiewende sein.

Das Fraunhofer Institut für für Chemische Technologie im baden-württembergischen Pfinztal setzt auf Redox-Flow-Batterien um die Energiewende voranzubringen. Jetzt ist eine Pilotanlage mit 20 MWh in Betrieb gegangen. Geladen wir die Batterie über ein eigenes Windrad. Der Strom würde ausreichen, um eine kleine Ortschaft zehn Stunden lang mit Strom zu versorgen.

Zeit vs. Kilowattstunde

In den Meldungen berichten Jana und Jérôme von einem bemerkenswerten Twitterdialog zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der Daimler AG. Tesla setzt das Model S deutlicher vom kommenden Model 3 ab und die EnBW Ladekarte bietet nun auch Zugang zu anderen Ladesäulenbetreibern.

Die Abrechnung erfolgt bei EnBW aber weiterhin nach Zeit in einem ziemlich komplizierten Tarifsystem. Jana und Jérôme diskutieren die Vor- und Nachteile der Zeitabrechnung. Wie seht ihr das Thema? Wir freuen uns über eure Kommentare.

Unser Hörer Christian Brandlehner hat einen Alexa Skill programmiert, um unseren Podcast zu hören. Wir sagen vielen Dank und freuen uns, dass man nun endlich was sinnvolles mit Amazons Assistentin anfangen kann.

Leider kann die Sternfahrt am 8. Oktober zum Aktionstag Elektromobilität (AtEm) in Stuttgart nicht stattfinden. Es sind aber trotzdem alle eingeladen an diesem Tag nach Stuttgart zu kommen. Zwar gibt es keinen zentralen Sammelplatz, aber mit über 150 Ladesäulen im Stadtgebiet zahlreiche Auflademöglichkeiten.

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Jana und Jérôme auf Twitter