Electrify-BW – Der Podcast #30: Tesla vs. BAFA vs. Kunden

Das Tesla Logo an der Front eines Model S (Bild: © Jana Höffner).
Das Tesla Logo an der Front eines Model S (Bild: © Jana Höffner).

Diese Folge ist etwas teslalastig geworden. Aber es gab einiges zu besprechen. Zum einen fordert die BAFA teilweise den Umweltbonus zurück, zum andern möchte Elon Musk Tesla von der Börse nehmen.

 

In dieser Folge haben Jana und Jérôme Axel Köhler zu Gast. Wie bei Jérôme auch fordert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den gezahlten Umweltbonus von 2.000 Euro zurück. Hintergrund ist, dass es angeblich das von Tesla angebotene Tesla Model S Base für unter 60.000 Euro netto nicht zu kaufen gab. Damit, so die BAFA, war das Model S nicht förderfähig und bereits gezahlte Förderungen müssen zurückgezahlt werden.

Tesla bietet seinen Kundinnen und Kunden an, die 2.000 Euro an Stelle des Staates zu übernehmen. Bedingung ist allerdings, dass der oder die Kundin, bei der BAFA Widerspruch einlegt und gegebenenfalls auf Zahlung des Umweltbonus klagt.

Jérôme hat eine Rechtsschutzversicherung, die das abdeckt. Bei Axel hat die Versicherung noch nicht entschieden.

Das zweite große Thema ist die Ankündigung von Elon Musk, Tesla von der Börse nehmen zu wollen. In einigen Medien stand, er wolle das Unternehmen privatisieren – doch dass ist eine falsche Übersetzung des englischen „going privat“. Dies meint, aus der Aktiengesellschaft eine andere Gesellschaftsform umzuwandeln. Welche das sein soll, steht laut Elon Musk noch nicht fest.

Aktionstag Elektromobilität

Die Auto Motor Sport sucht noch Interviewpartner für einen Artikel gegen Elektroautomythen. Wer gerne bei der Aufklärung mitmachen möchte kann am Sonntag, den 19. August zum Aktionstag Elektromobilität nach Stuttgart kommen oder sich per Mail melden.

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(1) Kommentare

  1. Ich habe mich über den Podcast gefreut. Das mit der Förderung bzw. deren Rückforderung ist eine nervige und überflüssige Sache, aus der vermutlich auf allen Seiten nur Verlierer hervorgehen werden. Aber der ganze Mechanismus wie die Förderung funktioniert soll ja auf einer Idee der Lobby beruhen. Da darf einen das vielleicht auch nicht überraschen. Vielleicht schrecken die Kollateralschäden ja sogar den einen oder anderen Early Adopter ab.

    Kritisch möchte ich mich zum Stichwort „Familienauto“ äußern. Jérôme meint, der Tesla sei familientauglich und für ihn hätte es kaum Alternativen gegeben. Im Bereich der E-Autos mag das sogar halbwegs stimmen. Ich wundere mich häufig über diesen Reflex, den meiner Meinung nach zu viele Leute in Deutschland an den Tag legen und den ich überspitzt mal so beschreiben möchte:
    1. Kaum ist ein Kind da, muss es sofort mindestens ein Kombi sein. Und zwar nicht der Fabia Kombi.
    2. Ist ein zweites Kind auch nur in der Diskussion sein, muss es vom Gefühl her schon ein Bus, mindestens aber das Kaliber Sharan oder S-max sein.
    3. Und wehe dem, es kommt ein drittes Kind oder ein Hund oder ein Kanickel ins Spiel…

    In vielen Fällen halte ich das für völlig übertrieben. Aber der Trend geht ja beharrlich in Richtung der noch größeren Autos, ob nun Kinder da sind oder nicht. Meiner Meinung nach muss in diesem Bereich mittelfristig ein Umdenken her. Übertragen auf die Elektromobilität behaupte ich, dass demnach für viele kleine Familien der e-Golf völlig ausreichend wäre.

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