Electrify-BW – Der Podcast #32: Electrify meets YouTube

Bei der Auzeichnung des Podcasts mit Ove Kröger von T&T Tesla (Bild: youtube/voccmoccer)

Beim E-Mobiltreffen in Horb trafen Jérôme und Jana jede Menge YouTuber, die sie in dieser Sendung vorstellen.

 

Diese Folge ist etwas besonderes. Denn anstatt im stillen Kämmerlein ihre Aufnahmegeräte voll zu quatschen, nutzten wir das E-Mobiltreffen in Horb für eine Aufzeichnung vor Publikum. Mit im Publikum saßen einige bekannte YouTuber, die sich auf ihre ganz eigene Art mit dem Thema Elektromobilität auseinandersetzen. Doch bevor Jana und Jérôme die YouTuber interviewten, ging es kurz um den ersten „richtigen“ elektrischen Mercedes.

Leider hat es für unsere beiden Moderatoren nicht für eine Einladung zum Launch-Event des neuen Mercedes EQC 400 4matic gereicht. Das hält die beiden jedoch nicht davon ab, aus der Ferne ihre Meinung zum Elektro-SUV aus Sindelfingen abzugeben. Vor allem der eher schwache zweiphasige AC-Lader mit 7,2 Kilowatt Leistung, gibt Grund zur Kritik. Auch die hohe Verbrauchsangabe nach NEFZ von 22,2 Kilowattstunden auf 100 Kilometer machen die beiden stutzig.

Der Mercedes-Benz EQC überzeugt nicht auf Anhieb

Nach der Präsentation hatte Jana auf Twitter eine Umfrage zum Mercedes-Benz EQC gestartet. Natürlich sind die Ergebnisse nicht repräsentativ, geben doch aber ein kleines Stimmungsbild.

Insgesamt beteiligten sich 328 User an der Abstimmung. Fünf Prozent würden den Mercedes-Benz EQC sofort kaufen, für zehn Prozent ist er auf jeden Fall eine Option. Jedoch sagen 37 Prozent, dass der Sternstromer nichts für sie sei. Die größte Gruppe ist mit 48 Prozent, die die das Auto ratlos zurücklässt.

Letztlich lässt sich nur qualifiziert über das Auto reden, wenn die beiden es unter ihre Finger bekommen und ausgiebig getestet haben. Da der Mercedes-Benz EQC 400 4matic aber wohl erst Mitte 2019 auf den Markt kommt, dürfte es wohl noch etwas dauern.

Die Elektro-YouTuber

Wer auf YouTube nach Schlagworten wie Elektroauto oder Tesla sucht, findet eine Vielzahl von deutschsprachigen Kanälen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Dabei verfolgen viele andere Ansätze. Einige setzen voll auf Service, andere wollen informieren oder unterhalten und es gibt Kanäle, die einfach einen Einblick in den elektromobilen Alltag geben.
Auf dem E-Mobiltreffen waren natürlich auch jede Menge YouTuber da. Wir haben daher die Gelegenheit genutzt, uns mit ihnen zu unterhalten. Sie hatten dabei die Gelegenheit sich selbst, ihre Motivation zum YouTuben und ihren Kanal vorzustellen.

Norddeutsch erfrischend

Erfrischend wie eine Brise von der Ostsee her ist Ove Kröger mit seinem Kanal T&T Tesla. Ove ist wahrscheinlich der gesprächigste Norddeutsche und nutzt diese Besonderheit für seinen YouTube-Kanal. Eigentlich ein eingefleischter Petrolhead verguckte er sich vor einiger Zeit in die Beschleunigung des Tesla Model S. Ove Kröger beschäftigt sich auch beruflich mit Teslas und hilft Menschen dabei, den richtigen gebrauchten Tesla zu finden.

Um was es genau geht, erzählt er am besten selbst.

 

Leben mit dem Elektroauto

Nino Zeidler war schon zu den Geburtszeiten der Renault ZOE als Blogger unterwegs. Mit dem Gedanken einen YouTube-Kanal zu starten, ging er schon länger schwanger. Zunächst kamen aber Hausbau und das Engagement in einer Bürgerinitiative dazwischen. Jetzt berichtet der Wuppertaler gemeinsam mit seiner Frau Danica über ihren Alltag mit dem Elektroauto. Der ZOE – da legt Nino großen Wert drauf – musste inzwischen einem Tesla Model S weichen. Neben Geschichten aus dem Alltag, Reiseberichten gibt es bei Nino auch Tests und Meinung.

 

Der Community-Manager

Eigentlich gibt es kein Event, bei dem Marcus Mayenschein alias Teslamarcus fehlt. In der Community kenn ihn eigentlich alle – und er kennt wahrscheinlich auch die ganze Community. Neben vielen meinungsstarken Berichten über seine Erfahrungen rund um seinen Tesla gibt es bei Teslamarcus viele spannende Interviews zu sehen. Daneben erzählt Marcus auch viel über sich selbst und sein Leben und gibt seinem Kanal so eine ganz besondere persönliche Note.

 

Hier ist das Erste Elektroauto-YouTube mit den Nachrichten

Wer bei den aktuellen Meldungen aus dem Bereich Elektromobilität auf dem Laufenden bleiben will, ist beim E-Auto-Vlog Dirk Henningsen genau richtig. Inzwischen veröffentlicht Dirk Henningsen drei Mal die Woche ein Video. Darin geht es vor allem um aktuelle Meldungen. Gelegentlich gibt Dirk Henningsen aber auch einen Einblick in seinen Alltag mit seinem Tesla oder berichtet von einer Probefahrt mit einem anderen Elektroauto. Dabei ist der Kanal angenehm unaufgeregt und bodenständig.

 

Ein Pärchen im eGolf

Böse Zungen sagen, dass man nur noch einen Tesla kaufen könne, wenn man einen YouTube-Kanal betreibe. Da ist es schön, dass auch Fahrer anderer Elektroautos auf YouTube über ihr elektromobiles Leben berichten. Auf E-Maise berichten Marisa und Andreas von ihrem Leben mit dem elektrischen Golf. Dabei geht es nicht nur um Elektromobilität im Allgemeinen und den eGolf im speziellen. Auch Radfahren und erneuerbare Energien spielen auf dem Kanal der beiden eine Rolle.

 

Urige Unterhaltung aus der Oberpfalz

Volker aka Voccmoccer war sein Leben lang ein Petrol Head. Bis er eines Tages in ein Elektroauto stieg. Jetzt ist er auf vier Rädern nur noch ohne Benzin in seinem Kia Soul EV unterwegs. Auf zwei Rädern lässt er es aber immer noch Knattern. Volker fährt nicht nur ein eher seltenes Elektroauto, er nimmt sich auf seinem Kanal auch nicht zu ernst. Als Pendler nutzt er die Zeit nach der Arbeit im Auto für sein Format „Voccerchens Heimfahrt“. Er beschreibt seinen Kanal als „hauptsächlich Unterhaltung“.

Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe anderer YouTuber. Wir stellen sie in loser Folge in den kommenden Episoden nach und nach vor.

Auch Jérôme ist mit einem eigenen Videokanal auf YouTube vertreten.

Unter dem Hashtag #HorbEV18 findet ihr Impressionen vom E-Mobiltreffen: Twitter und Instagram

Alle Podcasts auf einen Blick

Den Podcast abonnieren: iTunes, TuneIn, Podigee

(2) Kommentare

  1. Zum Thema Seilbahn kann ich nur empfehlen sich mit dem SkyWay System von Anatoly Yunitskiy zu beschäftigen. Es ist gerade dabei weltweit Fuß zu fassen, und wäre auch hier in Deutschland/Europa eine super Alternative für viele Bereiche des Transports von Passagieren und Gütern. Es lösst mehrere Probleme gleichzeitig und das zu einem günstigeren Preis als unsere bisherigen, herkömmlichen Verkehrssysteme. Die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke wird ab nächsten Monat in den Vereinigten Arabischen Emiraten errichtet. Evtl. sogar eine Variante eines Hyperloops in naher Zukunft.

Schreibe einen Kommentar